Hallo meine Freunde! Heute berichte ich Euch über einen schönen Tag in und Rund um Metz.
Zuerst mal ein Riesenlob an Alle französischen Auto-, Motorrad-, und LKW-Fahrer! Hier wird Rücksicht ganz groß geschrieben und die LKW´s überholen mich mit 3Meter Abstand. Thumbs up! Hier können sich die deutschen Autofahrer(verallgemeinert! )mal ne Scheibe abschneiden!
Die Nacht war kurz, nach 4Std. Schlaf war meine Nacht zu Ende. Um 24Uhr eingeschlafen und um 4Uhr war ich wieder so wach, das ich hätte weiterfahren können. Entweder lag es an der Luft oder das ich noch immer ein wenig unter Adrenalin stehe und in mir denke, das ich in 3Wochen am Ziel sein müsste. Deswegen habe ich heute mal Sightseeing gemacht und mir Metz ein wenig angeschaut. Ich dachte immer das wäre so winzig, aber es hat doch ne schöne Größe, ok größer als Lebach.
Ansonsten habe ich mich heute morgen um 9Uhr bei gefühlten 5Grad aufs Bike geschwungen und habe den Weg Richtung Metz relativ schnell hinter mich gebracht. Leider gab es auf der Strecke auch nicht viel spektakuläres zu sehen. Außer einem Hasen, der vor mir über die Straße lief. Um 10Uhr erreichte ich Metz und gegen 11Uhr wurde es dann langsam wärmer und ich konnte mich von meinen langen Klamotten verabschieden.
In Metz wurde ich das erste mal erkannt! Ne Quatsch, 2 Maler oder Lackierer fuhren schätzungsweise 1km neben mir her und haben mich angefeuert, als hätte ich das gelbe Trikot von der Tour de France an. Schöne Geste!
Raus aus Metz und durch die Dörfer Richtung Mosel, mein kurzfristig ernanntes Ziel für heute. Corny-sur-Moselle mit einem tollen Campingplatz mit dem Namen Le Paquis.
Hier habe ich ein sonniges Plätzchen unter einem tollen Baum auf einer grünen Wiese und das alles nur einen Steinwurf von der Mosel entfernt. Das Internet schwächelt zwar ein wenig und die Duschen und Toiletten sind französischer Standard. Also nicht zu vergleichen mit Losheim am See. Aber etwas trifft man immer an solchen Campingplätzen an, sei es in Losheim oder Frankreich kurz hinter Metz. Die holländischen Camper mit ihren Wohnwägen. Ich würde nun gerne den Holländer zitieren, wie er mich nach dem Internet gefragt hat, aber ich habe nur Internet verstanden und ich glaube er hat nur Rezeption verstanden. Najo er hat sich gefreut und ich konnte was für unser gutes deutsch-holländisches Verhältnis tun.
Jetzt habe ich mir den Bauch mit einem tollen Baguettes de Jambon vollgeschlagen und das beste Bier Frankreichs(1664), sofern man das sagen kann, getrunken. Nun kann ich den Abend vor meinem Zelt, in der abendlichen Sonne, ausklingen lassen.
Das Einzige was jetzt noch fehlt ist meine Gitarre auf der ich ein paar alte Lieder klimpern würde und vielleicht die Hunde, meines etwas 30meter entfernten Nachbars, zum heulen bringen. Aber das wird sich bestimmt noch irgendwo auf meiner Reise ergeben. Ich wünsche euch nen schönen Abend! So long
Euer Stefan
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