Nach dem Ausflug durch die Schlucht, wollte ich natürlich wieder zurück ans Meer. Dazu ging es von von Cangas de Onis Richtung Colunga. Über eine kleine Straße ging es aus Cangas raus und stetig Bergauf. Dafür gibt es auch was tolles zu sehen! Von hier aus:
sieht man das:
Hier Bedarf es keiner weiteren Worte….
Auf der Abfahrt hatte ich dann meinen ersten Plattfuß und keine 5km weiter den zweiten. Zum Glück nur 400m vom Campingplatz entfernt. Somit konnte ich erst mal für mein Abendessen sorgen und mein Zelt Kram aufstellen und dann ging es ans flicken, mein letzter Ersatzschlauch! Ich hatte schon ein wenig Bammel, das dieser Schlauch auch noch flöten geht, aber wie es im Leben so ist, wenn man sich die meisten Gedanken macht, passiert nichts. Und so war es auch, mein Schlauch hat bis zum nächsten Fahrradhändler gehalten und sogar bis darüber hinaus. Mich würde es nicht wundern, wenn dieser nun bis nach Hause hält.
Ich habe natürlich wieder jede Menge Leute kennengelernt. Ich fange der Reihe nach an. In Cangas de Onis habe ich ein deutsch-spanisches Pärchen kennengelernt, die in der Schweiz wohnen und nun zum Urlaub hier, in der Heimat von Sergio sind. Danke an den netten Morgen an Sergio, Susanne und Javier. Letztere hat mir zum Abschied einen “selbsterlegten” Hasen geschenkt. Wilhelm Tell wäre stolz, wenn er wüsste welch fantastische junge Jäger in seinem Volke leben!!
Gestern kam ich dann in Avilés an und da ich einige Kilometer gemacht hatte und der Planet mit gefühlten 50° auf mich niedergeschienen hat, habe ich mich entschlossen wieder in einer Herberge für Pilger abzusteigen. Welch ein Glück, dort kam ich schnell ins Gespräch mit 1 Italiener und 3 Spaniern, die auf dem Camino mit den MtB´s unterwegs sind. Und da gestern der Namenstag des Schutzpatronen der Pilger war, haben wir uns entschlossen noch ein wenig in Avilés umzuschauen und ihr könnt euch nicht vorstellen was da gab. Ein riesiges Volksfest, wie an Mariä Geburtsmaart also mindestens. Ok, wie der Geburtsmaart vor 10-15Jahren, mittlerweile ist dieser auch nur noch ein Schatten seiner selbst. Und das beste, da gab es Essen und Trinken “for free”!
Es gab Freibier, Schnittchen mit den verschiedensten Belägen. Dann gab es einen nach Zitronensaft schmeckenden Likör und und und… Und alles am feiern und die Hände am strecken, wenn ein Kellner mit dem Tablett durch die Menge ging. Sehr schön so was auch mal zu erleben. Und vielen Dank an meine Begleiter, die mir viele Dinge erklärten und vor allem das erste Mal in Spanien, das ich vorher wusste, was ich auf meinem Abendessen Teller hatte.
Das wars wieder von mir! So long, Euer Stefan
P.S. Chillen like a Boss!
Da wird man richtig neidisch :)
AntwortenLöschenAber was hast du dann mit dem erlegten Hasen gemacht? Ich vermute roh verschlungen xD
Grüße
Shimto-Michel
wahnsinn ! :-))
AntwortenLöschenGruß Michael Britz
He Sexi! Hut ab nach Spanien!
AntwortenLöschenSchade, daß Du so flott unterwegs bist, sonst könnten wir uns zufällig in Santiago um den 24.08. über den Weg laufen. Allerdings bin ich zu Fuß unterwegs.
Grüße aus Mannheim
Das nea